"Ende März 2026 haben wir die Umsetzung des Asylpakts und damit die größte Fremdenrechtsnovelle der vergangenen Jahrzehnte im Ministerrat beschlossen", sagte Innenminister Gerhard Karner. "Durch das Mobilitätsabkommen mit Usbekistan setzen wir einen nächsten Schritt und schaffen die Voraussetzungen für die konsequente Umsetzung von Abschiebungen – als Teil einer harten und gerechten Asylpolitik."
"Als Bundesregierung haben wir das gemeinsame Ziel, irreguläre Migration zu bekämpfen", betont Außenministerin Beate Meinl-Reisinger. "Dafür braucht es vor allem auch starke Partnerschaften nach außen. Mit Mobilitätsabkommen wie diesem schaffen wir die Rahmenbedingungen, um rechtsstaatliche Entscheidungen konsequent umzusetzen und auch in der Praxis für eine geordnete Migrationspolitik zu sorgen."
Jörg Leichtfried, Staatsekretär im Innenministerium, sagt: "Migration lässt sich nicht national lösen – sie braucht klare Regeln und eine starke Zusammenarbeit. Unser Anspruch ist klar: wir wollen ordnen statt spalten. Gleichzeitig gilt: effizienter Grenzschutz muss und wird Hand in Hand mit der Achtung der Menschenwürde gehen."