Kampf gegen den Österreich-Aufschlag
Weiterhin ungelöst ist das Thema der ungerechtfertigten territorialen Lieferbeschränkungen, die für den sogenannten Österreich-Aufschlag verantwortlich sind. Auf Druck des Bundeskanzlers hat die Kommission diese Problematik auch erkannt. Beim Europäischen Rat im März wurde beschlossen, dass ein Lösungsvorschlag bis Jahresende vorgelegt werden soll, das hat auch Kommissionspräsidentin von der Leyen persönlich zugesagt. Nun gibt es Signale, dass die Kommission den Zeitplan um ein halbes Jahr nach hinten verschieben will.
Bundeskanzler Christian Stocker:
"Da sage ich ganz deutlich: Für eine weitere Verzögerung habe ich nicht das geringste Verständnis. In Zeiten hoher Inflation ist Geschwindigkeit entscheidend."